Stadt Streit Kultur | Talk

herzlich willkommen zum tv talk geschichte gegenwart und zukunft des hauses august bebel straße 1 wir haben einen kleinen beitrag vorbereitet zur historie des hauses zuerst möchte ich meine gäste vorstellen linker hand von mir sitzt frau dr christine lucyga als mitglied des kultur der kulturstiftung rostock herzlich willkommen dort neben sitzt frau maria eva maria kröger als fraktionsvorsitzende berlin der bürgerschaft rostock rechte hand von mir sitzt herr dr chris möller als finanzsenator der hansestadt und ganz rechts herr jochen pfeifer als leiter vertreter der sozietät rostock maritim herzlich willkommen das gebäude in der august bebel straße 1 ist für die hanse- und universitätsstadt rostock von überragender bedeutung 1903 als kunst und altertums museum eröffnet erfuhr es in der ddr eine neue ausrichtung und wurde 1968 zum schifffahrtsmuseum nach der wende gab es große pläne für das bedeutende kulturdenkmal ist zum 800 jährigen stadtjubiläum im jahr 2018 sollte hier ein vorzeige museum entstehen das im gesamten ostseeraum seinesgleichen sucht das rostock museum für kunst und kulturgeschichte wir sollten vor allem die bedeutenden schätze des kulturhistorischen museums eine zeitgemäße präsentationsmöglichkeit finden schätze die bislang im verborgenen ruhen für die planungen waren bereits hunderttausende euro investiert worden doch im jahr 2015 dann das aus für das 7 millionen projekt das land lehnte eine finanzielle unterstützung ab seitdem ist die zukunft des hauses wieder ungewiss nur der verein sozietät rostock martin hält das gebäude mit verschiedenen ausstellungsprojekten am leben vor dem hintergrund dieses traditionsreichen hauses wir haben dazu eben ein beitrag gesehen der ja doch schon einmal division sogar auf zeigt die wir mit diesem haus vielleicht verbinden könnten die erste frage an sie frau die sieger ich würde gerne von ihnen wissen welche bedeutung messen sie persönlich diesem haus bei im kontext dass wir hier ein museum haben was entwickelt werden könnte ich bin ja eigentlich vor allen dingen als bürgerin die mit zunehmendem unbehagen sieht wie intransparent und chaotisch die kulturpolitik in dieser stadt ist und wenn ich jetzt mit dem schifffahrtsmuseum grunde genommen erlebe dass wir die doch sehr unglückliche theater diskussion höchstwahrscheinlich noch einmal auf anderer ebene wiederholen dann gilt gibt es schon so einiges durch den sinn ich persönlich glaube dass alles was in der vergangenheit über dieses haus gesagt wurde und ich falls es geht von abriss über verkauf über kommerzielle nutzung und so weiter bis hin zu einem glücklicherweise immer noch bestand haben dem museumskonzept in dem endlich einmal das was sie auch der ursprüngliche zweck dieses hauses war dass die bürger wirklich mit stolz ihr kulturelles erbe in der stadt ausstellen zeigen und auch wüssten wir besichtigen können und ich glaube von diesem gedanken sollten wir uns nicht verabschieden denn es sind ja inzwischen schon wieder neue überlegungen die ich gar nicht erst ab reißen möchte aber für mich hat dieses museum als eines der letzten noch erhaltenen wahrzeichen ein der ehemals des ehemaligen schönsten städtebaulichen am sandes dass die stadt hatte dann es muss einfach bestand haben das ist ein klares statement vielen dank frau leipziger und gibt mir gleich die nächste frage sozusagen in die runde zu stellen und zwar würde ich sie gerne an herrn dr müller stellen herr dr sie haben ja auch wahrscheinlich so wie ich auch eine gewisse vielleicht auch ein gewisses ärgernis bei von hitziger raus gehört und sie sind derjenige der natürlich auch mit wichtigen finanzpolitischen sachverhalten in der bürgerschaft betraut ist können sie uns vielleicht weiß nicht jeder auch hier anwesenden nochmals einen kurzen abriss geben die bürgerschaft hat ja dazu beschlussvorlage gefasst es gibt dadurch mehrere vorlagen können sie das uns freundlicherweise noch mal vielleicht im kurzüberblick erzählen kann ich kann ich gar nicht gern tun wobei ich vor anstellen möchte dass das ärgernis sozusagen gar nicht streitig ist zwischen uns ich glaube es gibt ja

niemand der nicht gerne dieses gebäude sanieren würde und den städtebaulichen missstand auch beklagt und sich der bedeutung bewusst wir sind am ende an den finanzierungsfragen gescheitert nicht an der inhaltlichen diskussion dass wir sagen wir brauchen das haus nicht also das habe ich noch von keinem von keinem gehört ja die idee war ganz war eigentlich ganz einfach und auch ganz charmant wir werden ja nie siebeneinhalb millionen jetzt reden wir wahrscheinlich inzwischen über acht achteinhalb millionen euro aus städtischen mitteln aufbringen können so dass immer die suche war nach so genannten ko finanzierung und da bot sich da das hier im stadtzentrum liegt natürlich der einsatz von städtebaufördermitteln an das ist auch in den städtebaulichen prioritätenlisten gemäß der beschlusslage der bürgerschaft veranschlagt worden sodass wir zumindest frohen mutes waren die sanierung dieses wichtigen gebäudes realisieren zu können das ist dann schlussendlich natürlich im gesamtkontext der haushaltslage der hansestadt rostock gescheitert wir haben ja noch ein bisschen kassenkredit aus dem aus den vorzeiten abzubauen und das innenministerium macht sozusagen so ein ranking der kommunen gefährdete leistungsfähigkeit weggefallene leistungsfähigkeit oder gesicherte leistungsfähigkeit einer stadt und da wir im haushaltsjahr 2014 keine schulden abgebaut haben hat das innenministerium uns den stempel verpasst weggefallener leistungsfähigkeit hansestadt rostock was dann aus dem verwaltungs deutschen zurück übersetzt bedeutet wir dürfen nur noch geld für investitionen ausgeben die zwingend eisbar sind aus dem sogenannten flüchtigen bereich schulen und kindertagesstätten das machen wir auch kräftig beziehungsweise brücken und straßen aber keine so genannten freiwilligen leistungen und damit war es nicht mehr möglich die schilder war fördermittel zur sanierung dieses gebäudes einzusetzen wir haben uns an der stelle noch nicht geschlagen gegeben sondern ich bin also paar mal in schwerin gewesen wir haben versucht efre mittel für das gebäude zu gewinnen wir haben uns beim bundesbauministerium in dem nationalen programm beworben mit zwei vorhaben einmal der erweiterungsbau kunsthalle und die sanierung dieses gebäudes den zuschlag hat dann glücklicherweise insofern gibt es nicht nur schlechte nachrichten sondern wir investieren ja auch im bereich der kultur hat dieser die pro bau der kunsthalle den zuschlag erhalten der wird jetzt mit über vier millionen euro gefördert aber wir haben eben keinen topf gefunden in dem leider dieses gebäude hinein gepasst hat und da wir das sozusagen ohne kofinanzierungsmittel nicht hinbekommen ist das vorhaben dann an dieser stelle gescheitert ich würde jetzt gern die frage mal weitergeben an herrn pfeiffer der fantasie sind aktuell ja sozusagen ich sage jetzt mal betreiber ist vielleicht nicht ganz richtig aber sie sind hier drin und sozusagen versuchen und machen ja auch ausstellung aktuell läuft die ausstellung mit jürgen weber sozusagen sie sind auch derjenige der das haus ich sag jetzt mal auch hält instand hält im moment vielleicht musik setzen seit wann sind sie hier drin und was welche rolle hat also das haus stand der lehre als das schifffahrtsmuseum ausgezogen ist daraufhin haben wir den mit dem oberbürgermeister gesprochen dass wir dieses haus gerne wieder den zuschauern und den bürgern zugänglich machen wollen und haben dann den verein gegründet sozietät rostock maritim in anlehnung weil er früher hier die sozietät rostock drin war das wollten wir erhalten und haben dann gesagt okay dann hängen wir das wort maritim hinten dran weil ja auch das schifffahrtsmuseum hier vorher drin war ja dann haben wir sehr stark hier aufgeräumt unmengen müll hier raus gebracht also es war ja ein zustand der war katastrophal ja und dann haben wir die exponate der hansestadt rostock hier positioniert dann hieß es wir machen das fünf jahre also es war so eine klare ansage fünf jahre können wir das haus hier wir nutzen und instandhalten gab es den vertrag damit der ko ohne dass wir dann im jahr uns verpflichteten ebenso ein zuviel instandsetzungskosten zu erledigen und das haben wir auch gemacht aber es gab dann fünf jahre die ging ja dann auch recht schnell vorbei und dann fängt das an also in den nächsten zwei jahren müsst ihr ausziehen und dann begann eigentlich ja dieses wellenreiten hier dieses dilemma so ich war immer sehr positiv das fanden die immer alle verrückt an mir ich hab gesagt bis zum stadtjubiläum 2018 sind wir drin sagt ich bin verrückt da habe ich dann da ist nix da kommt nix also und dann kam er die pläne die dann doch so ein bisschen ausgereifter waren und dann war auch die finanzierung ja so gut wie müller gesagt hat hier sichert dann hatte ich mich wieder darauf vorbereitet so nah demnächst siehst du aus wir hatten schon mal so ein bisschen mit den

exponaten eine exponate haben wir ein private leute zurückgegeben weil das sollte ja nachher nicht auf einen schlag wir wussten ja gar nicht wie wir es machen sollen und förderklasse link hat er sich auch schon mal bemüht platz zu suchen für die exponate naja und dann ist das doch wieder anders gekommen das heißt also wir haben hier oben dann auch einige sachen dann rausgenommen weil die leute alle mit dieser ungewissheit nicht leben wollte und daraufhin habe ich dann gesagt okay wir machen die oben wechselnde ausstellungen und habe dann den schiffern nach unten gebracht dort haben wir dann eine dauerausstellung in die roben machen wir jetzt nur noch wechselnde ausstellung sie sagen ist oder bei ihnen klingt also auch ganz viel engagement durch für dieses hausfrau kriege auch vor dem hintergrund ich habe noch eine andere idee im kopf sozusagen jetzt die bebauung des neuen marktes und sie sagen dort ist jetzt sozusagen auch ist daran dass die bürger beteiligt werden was ich total gut finde dass man diesen moment aufgreift war bürgerbeteiligung ist was was eine stadt mit nach vorn bringen kann nun ist es mit dem haus hier in dieser august-bebel-straße ja doch schon auch ein stück her wir haben 2009 in der bürgerschaft darüber begonnen über diese entwicklung dieses hauses nachzudenken und wie sehen sie die möglichkeiten in diesem prozess der ja noch irgendwo ein stück läuft die bürger mit einzubeziehen genau welche möglichkeiten sehen sie oder gibt es gar keine und ich glaube das ist der letztlich viele möglichkeiten gebe ich würde trotzdem ganz gerne die debatte noch mal auf das haus und vor allem auf die kunst politische ausrichtung die eigentlich mit diesem haus verbunden sein sollte bringen weil für mich hat die debatte rund um die sogenannte august bebel straße 1 wie es glaube ich einfach auch viele rostockerinnen und rostocker nennen das gebäude zwei ganz wesentliche ebenen das eine ist die zukunft dieses gebäudes weil das gebäude an sich ja schon einen historischen wert hat eine ganz besondere bedeutung von rostock auch und für die entwicklung der stadtgesellschaft vor allem für die entwicklung des selbstbewusstseins einer stadtgesellschaft also selbst auch aktiv zu sein das verbindet man mit der geschichte dieses hauses von daher ist es natürlich erhaltenswert aber das sehen ja alle so da gibt es ja auch gar keinen streit aber die zweite ganz wichtige ebene ist was machen wir mit unserem kunstschätzen wir haben in den archiven zigtausende über 100.000 kunstwerke die ausgestellt werden wollen und auch ausgestellt werden sollten wir haben die malerei aus dem mittelalter die niederländischen grafiken und malereien und dann natürlich nicht zu vernachlässigen die kunstschätze aus dem böhme nachlass das heißt wir haben kunstwerke in der hansestadt rostock die überregional internationalen wert haben die auch welt geschichte erzählen gerade die entartete kunst und was machen wir mit diesen kunstschätzen und die august-bebel-straße als gebäude bietet sich einfach an hier ein sogenanntes leuchtturm museum wie es ja dann auch marketing strategisch natürlich gleich genannt wurde aber ein museum für stadtgeschichte für kunst und kulturgeschichte einzurichten und deswegen gab es ja auch damals die zustimmung der bürgerschaft als das museumskonzept beschlossen wurde 2011 glaube ich war das weil wir gesagt haben mensch diese kunstwerke dass die können wir buchstäblich nicht verrotten lassen irgendwo und so bedauerlicher fanden wir dann an der stelle das agieren des innenministeriums als man uns dann 2015 im juni glaube ich war s mitteilte dass die entsprechenden fördermittel auf die wir angewiesen sind das hat der doktor müller erklärt nicht bekommen von seiten des landes ist finde ich sehr bedauerlich zumal die aktuelle haushaltsentwicklung da werden wir doch mehr leute ich sicher nicht endlich sind haben aus meiner sicht durchaus eine positive ist und ich finde dass es eine wachsende stadt wie rostock und das wissen alle dass wir wachsen nicht nur wirtschaftlich finanziell sondern auch was unsere bevölkerung angeht dass eine wachsende stadt wie rostock mit dieser überregionalen wirkungskraft ein solches museum zwingend braucht es ist für mich keine frage aber es spiegelt für mich auch den wirklich die soldaten umgang mit kunst und kulturgeschichte wieder den politik teilweise in diesem land betreibt und ich finde es gibt mittlerweile keine fiskalischen grund mehr der hansestadt rostock diese fördermittel zu versagen oder aber es aufgrund unserer finanzkraft zu ermöglichen selbst einen kredit aufzunehmen und da werde ich mal kurz finanzpolitisch soweit ich weiß sind die zinsen zurzeit ziemlich gut 0,02 prozent und wenn man als kommune investitionskredite aufnehmen könnte dann wäre jetzt der richtige zeitpunkt und nicht später umso bedauerlicher finde ich die haltung des landes aber ich weiß auch dass der staat dort handschellen angelegt sind weil selbst wenn die bürgerschaft jetzt entscheiden würde wir tun es einfach und den oberbürgermeister beauftragen würde und den finanzsenator ist so zu machen dann steht am ende der entscheidungs kette aber immer das innenministerium dass das recht hat uns diese entscheidung dann auch zu versagen doch mal kurz erinnert die bürger jetzt haben wir natürlich unfair beteiligt ich

kann nur hoffen die initiative prolog die sich ja jetzt diesem thema auch zugewandt hat ich kann nur hoffen dass das noch an fahrtwind dass es noch an fahrt gewinnt dass sich noch mehr menschen für dieses thema begeistern können welche zukunft hat nicht nur dieses gebäude da gibt es ja optionen vielleicht mit dem landesarchäologie museum wobei ich dazu auch eine meinung gehabt sondern viel wichtiger für mich auch die zweite ebene was machen wir mit diesen kunstschätzen und ich hoffe dass sich dieser initiative noch mehr menschen anschließen und sich sowohl über die medien als auch vielleicht mit solchen veranstaltungen dazu äußern und wir unsererseits als politische akteure sind natürlich auch gefordert regelmäßig auf die bürgerinnen und bürger zuzugehen und zu fragen was könnt ihr euch vorstellen und was nicht also bürgerbeteiligung bei diesem thema natürlich die zeit läuft das traditionsreiche gebäude in der august-bebel-straße braucht eine zukunft doch wie könnte die aussehen dass rostock museum für kunst und kulturgeschichte wäre eine lösung gewesen die der hansestadt weiteres überregionales ansehen gebracht hätte jetzt gilt es andere möglichkeiten zu finden die der bedeutung von rostock als hanse und universitätsstadt gerecht werden klar ist das haus ist für eine museale nutzung wie geschaffen war dafür einst konzipiert worden und es hat als begegnungsstätte eine große bedeutung auch der circus fantasia hat hier eine wirkungsstätte gefunden eine öffentliche diskussion zum thema gab es bisher nie das soll sich jetzt ändern wir haben die rostocker gefragt wie das denkmalgeschützte gebäude genutzt werden sollte also ich würde es gerne sehen wenn die sozietät die da jetzt zur zeit ja noch wer weiß wie lange auch immer darin ist auch dort bleiben könnte also museum wäre schon nicht schlecht ist es würde hier in rostock fehlen egal ob über schiffe oder über die ddr oder irgendetwas anderes mal wieder als schifffahrtsmuseum so wie es immer war wir sind von der schule aus damals nach rostock gekommen um den hafen zu sehen und auf jeden fall das schifffahrtsmuseum und warnemünde natürlich aber das schifffahrtsmuseum hier in diesem gebäude worauf sie mich ansprechen war für uns der anziehungspunkt und er hat uns ja bewegt dieses gebäudes hervorragend ich habe jahrelang hingearbeitet ich kenne ich sehr gut bin ein bisschen enttäuscht die stadt hofft der zeit dass in dem gebäude das archäologische landesmuseum errichtet wird dann würden doch noch gelder vom land fließen aber auch der verkauf ist noch nicht vom tisch bis eine endgültige lösung gefunden ist vergeht wertvolle zeit das ziel das haus bis zum 800 stadtjubiläum saniert zu haben ist in weite ferne gerückt haben vielleicht auch die möglichkeiten das nach rostock zu bekommen jetzt einfach mal gefragt wenn das nicht der fall sein würde was macht rostock dann mit 800 jahren stadtgeschichte und den entsprechenden sammlung wir haben wie gesagt frau krüger sagte es eben ja eine ganze menge zu zeigen ja ich hab’s ja vorhin schon mal angedeutet das ist ja nicht so dass einen völligen stillstand in der kulturpolitik dieser stadt zu beklagen haben wir können alle sehr dankbar sein wenn ich an die entwicklung denkt die kunst allende letzten jahren genommen hat diebe ein wirklicher hotspot ist die über die grenzen der stadt weit hinaus strahlt einen besucher rekord nach dem anderen einfährt und genau diese situation und diese öffentliche wahrnehmung haben ja dazu geführt dass sowohl das land als auch der bund uns unterstützt haben da die sind die pro neubau zu realisieren ein ursprüngliches konzept was schon zu ddr-zeiten übrigens gescheitert ist weil auch da das geld nicht unendlich nicht unendlich vorhanden wären wir haben den glücklichen umstand dass wir zum einen ausstellungsfläche dazugewinnen also wir werden einen teil der von frau krüger zurecht benannten exponate ausstellen können in wechselnde ausstellung grafiken gewählte kleinen plastiken und skulpturen also insofern werden wir das natürlich weil das über 2000 quadratmeter ausstellungsfläche sind natürlich nicht in gänze kompensieren können aber ein stück weit werden wir das kompensieren können und vieles von dem zeigen was man im moment im moment nicht sehen kann ich glaube da können wir stolz drauf sein danken wir uns auch darüber freuen und sollten so zu sagen dass nicht in bausch und bogen verdammen bei dem rest wenn das land eine andere entscheidung trifft und das ist sache des landes das zu entscheiden und es gibt sicher auch andere bewerber die sich gute chancen ausrechnen für einen archäologie museum was unsere ausstellung problem nicht beseitigt nur sozusagen die gebäudesubstanz dann erhalten würde was auch schon schritt ist aber nicht das was wir ursprünglich mal mit dem gebäude verbunden haben dann werden wir

weiter überlegen müssen aber ich will auch ein sagen wir wollen einen theater bauen wir wollen die stadthalle erweitern wir wollen an der kunsthalle was anbauen wir werden das immer so einzel diskussionen nicht lösen können weil die berechtigte forderung dieses gebäude zu sanieren und vollumfänglich als stadtgeschichtliches museum zu nutzen die ist genauso rational und richtig wie die frage was kann die hansestadt rostock sich leisten was ist eigentlich am wichtigsten und insofern wenn alles wichtig ist es dann am ende nichts wichtig wir werden dann eine entscheidung treffen müssen direkt rein zu entsprechen auch zu ihrer argumentation einfach mal geradeaus gefragt der eine frau gesagt dass also die haushaltslage würde es erlauben sie sind der finanzsenator sie sagen wir müssen gucken wir können nicht alles sozusagen bezahlen und müssen natürlich gucken dass wir irgendwie konsolidieren bzw sind auch entsprechend natürlich in abhängigkeiten des innenministeriums welche stadt möglichkeiten hätte die stadt rostock proaktiv nach vorn zu gehen und zu sagen wir haben trotzdem die ideen auch wenn wir haushaltspolitisch ob bestimmte dinge achten müssen natürlich was das geld angeht sehen sie da ermöglicht mir fällt immer auf wenn wir sozusagen im privaten sinn oder unternehmer dann haben wir alle ganz klaren blick wie man mit geld umzugehen hat nämlich dass ich nicht mehr ausgeben kann als ich einnehme sobald wir uns in den öffentlichen raum bewegen und über öffentliches geld reden scheint der gedanke manchmal verloren zu gehen die hansestadt rostock wird nicht für 50 millionen euro und theater bauen für 20 millionen euro ein maritimes museum in schmal für acht millionen euro dieses gebäude sanieren für fünf millionen euro ein anbau an die kunsthalle machen viele viele millionen euro zur entwicklung der maritimen meile ausgeben und noch kitas und schulen sanieren wo wir auch noch nicht durch sind sportplätze die saniert werden müssen straßen die hier saniert werden müssen also ich glaube gar nicht dass wieder am ende dass ich mit frau krüger dann die sense ab das wird die hansestadt rostock sich nicht alles leisten können das wäre nicht das wäre nicht vernünftig an der stelle weil wir dann unsere zukunft ruinieren wir werden also prioritäten setzen müssen es war wie gesagt also finanzen ich kann es vielleicht mal ziehen ich habe ein wenig in den unterlagen der bürgerschaft nachgelesen also kosten für dieses haus von sechs millionen euro im gespräch vorneweg wand 45 millionen dann sechs millionen dann ging es darum dass man anteil der stadt sozusagen selbst aufbringt dass es ganz klar die stadt muss gucken wie sie sozusagen gegenfinanziert diese zahl 11 millionen habe ich glaube ich war der anteil der stadt also es ist sozusagen natürlich eine kostenfrage dass das ist ganz wichtig und so wie sie sagen prioritäten müssen gesetzt werden aber ich denke auch und die tiger sie melden sich nein doch ich gebe ihnen das wort also letztendlich genau vielleicht können sie dazu auch noch mal ein bisschen unruhig auf meinem stuhl weil ich die diskussion was kostet kultur und die reduzierung von kulturpolitik auf finanzpolitik ja nun seit jahren erleben und ich sehe und weiß aber auch dass es durchaus andere beispiele gebe ich habe das gefühl dass in rostock jetzt jenseits und ungeachtet der debatte die wir heute führen die kultur in der stadtgesellschaft nicht zu den richtigen platz satt und das liegt auch sehr stark daran dass die kultur nicht den notwendigen stellenwert im bewusstsein findet wie seit ich höre gerade und wir wissen auch was für kunstschätze die stadt im verborgenen besitz die man die der normale bürger gar nicht kennt die ihn wahrscheinlich irgendwo zum staunen bringen würden wenn er sich ansehen könnte und gab dafür brauchen wir es ein museum und ich denke wir brauchen auch in der theaterszene wo wir eine tradition haben durchaus mehr bewegung wir brauchen auch einiges mehr ich habe den eindruck dass uns auch irgendwie eine kohärente und kontinuierliche kulturpolitik mit den notwendigen schwerpunktsetzung hier in der stadt verloren gegangen ist auch seit wir keinen kultursenator wir haben wir haben jetzt nur noch die kulturamtsleiterin wo ist die eigentlich heute ich weiß es nicht und die könnte vielleicht etwas mehr dazu sagen aber ich glaube dass die bürger und auch ich glaube auch die wirtschaft viel stärker an die kultur herangeführt werden muss es gibt in schwerin in anderen städten in kleinen städten in wolfsburg und wo auch immer da gibt es auch ein sehr bald ausgeprägtes sponsoring da ist die wirtschaft ganz anders mit der kultur ihrer stadt verwurzelt und wenn man etwas ernsthaft will dann muss man sich auch bemühen ich verstehe einfach nicht warum zum beispiel ihk rostock sich in kulturellen fragen doch sehr starb zurückhält warum nicht auch dann mal von der stadtspitze und wie gesagt kulturpolitik ist nicht nur finanzpolitik sie ist auch engagement und herzblut warum nicht von der stadtspitze auch gerade die leistungsstarken und der neben der stadt auch mal auf ihre kulturelle verpflichtung hingewiesen werden warum bei berger für beteiligung wirbt

und für kofinanzierung das sind anderen städten und an der wird auch möglich sie auch weiter gegen auch mal einen haken weil der letzte aspekt für mich auch nochmal viel mit beteiligung zu tun hat und das spiegelt sich beim museumskonzept auch gut wieder weil das museumskonzept ist ja nicht nur den amtsstuben entstanden sondern dass es ja unter beteiligung sehr viele akteure zur welt gebracht worden also viele vereine initiativen und dann natürlich auch die städtischen gremien haben daran mitgewirkt das war sehr umfangreicher arbeitsprozess und dann ist dieses museumskonzept entstanden dass das gebe ich zu an einigen stellen auch nicht ganz den erwartungen entsprochen hat also gerade so die klare positionierung zum standort das traditionsschiff das hat gefehlt und viele andere kleinere aspekte auch noch aber dann hat man so viel kraft investiert und gerade das konzept für das kultur und kunsthistorische museum für das stadthistorische museum gehört ja mit zu denen die damals schon sehr weit ausgefeilt waren also es gab ja schon viele aspekte und ideen was stellen wir in einem solchen museum aus was machen wir an erlebnisorientierten aspekten in dem museum das war schon sehr ausgereift und dann ist es fertig und es so viel kraft rhein geflossen und dann stirbt das und das erleben wer an der stadt ja an vielen stellen ob das das engagement für den erhalt eines viel sparen theaters ist oder auch für die maritime für die entwicklung der maritimen historie und dann kann man so ein standort estrada viele leute die sich seit jahren dafür engagieren ist an dem ein oder aber an dem anderen standort zu halten und so richtig setzen wir da auch kein schlusspunkt und wenn man bürgerinnenbeteiligung macht was ja gewollt ist und dann bleibt das aber so ergebnislos dann sorgt das auch fünf rust und für eine passivität die wir auch nur ganz schwer wieder geheilt kriegen und die entwicklung des museums konzeptes ist für mich ein solcher aspekt dass wir auch als stadtpolitik und auch als andere politik und zwar auch der verantwortung der bürgerinnen und bürger gegenüber bewusst werden müssen und dann vielleicht noch mal ein satz zum finanziellen ich hatte es ja ausgeführt also selbst wenn die hansestadt rostock wo ihre prioritäten so oder so setzen würde müssen wir immer noch am innenministerium vorbei weil wir eben als schulden hatten katja doktor müller völlig recht und das innenministerium als rechtsaufsichtsbehörde unseren haushalt prüft und da muss zu allem ja und amen gesagt werden also da ist ja auch die stadtspitze regelmäßig genötigt ich sag’s mal ein bisschen polemisch dann auch betteln zu gehen wofür wir unser geld ausgeben dürfen da leidet natürlich auch die selbstständigkeit der kommune drunter auf der anderen seite sage ich mal ein bisschen mit spitzer zunge wenn es seitens des oberbürgermeisters immer noch spruchreif ist die dass dieses traditionsschiffe viele millionen in den stadthafen zu lassen dann frage ich mich warum das geld für die august bebel straße 1 nicht da sein sollte gerade so auf die uhr wir sind also schon ein wenig report geschritten ich würde trotzdem noch mal eine frage in die runde stellen weil wir haben jetzt sie alle gehört und jeder hat wichtiges zum thema beigetragen nun ist es so wir haben nicht wirklich im momenten aktuellen beschluss der sagt wir kümmern uns um dieses haus und trotzdem frage ich jetzt ich fange bei herrn pfeiffer an welche vision haben sich für das haus na gut ich werde natürlich dieses haus so lange erhalten wie es möglich ist eine ganz ehrliche vision ist einfach der traum der leuchtturm so wie es von dr studt geplant worden ist das wäre für die hansestadt für mich einfach das tollste was gibt und wir haben schätze und wir haben dann eine riesige ausstellungsfläche hier die dann genutzt werden könnte im herzen der stadt was wollen wir mehr und ich muss jetzt einfach mal und vielleicht den fahnen von frau krüger aufnehmen wir haben ein schifffahrtsmuseum in schmal ich bin auch im maritimen rat ich habe dir mitgegründet wir hatten ideen das problem ist je mehr leute anfangen zu diskutieren muss sich in der licht sei umso schlimmer wird es es gibt in der maritimen meile keine klare aussage man hat sich festgelegt das traditionsschiff muss in den hafen keiner hat mal ein gegenargumente war was spricht für schmal diesmal ist alles da da gibt es nur für mich ein kleines problem und das kann man lösen da gehört einmal die tourismuszentrale dazu und da gehört ein ganz klarer plan wie komme ich zum schiff dann ist das alles geregelt und dann hätte man hier in diesem haus hätte man vieles oder das geld reinstecken können was man jetzt für diese ganzen planungen für maritime meile dass die maritime meile in der form nicht entstehen kann

das ist eigentlich jedem klar aber ich wünschte mir von der stadt dass da sich einmal hinstellt und sagt so ich hab jetzt die faxen dick das schiff bleibt in schmal seien und wenn da so ein o ton kommt ja wissen sie denn hört das auf denn hören diese diskussion ob jetzt haben wir die diskussion august bebel straße 1 wir brauchen einen theater wir brauchen einen schifffahrtsmuseum und wir brauchen das schiff im stadthafen damit wir und das ist auch so eine 250.000 besucher auf das schiff bekommen können das sind auch träume das sind träume dr müller genau ich frage sie auf welche vision haben sie sie haben natürlich jetzt schwer in fahrt aber ich trage sie trotzdem ich hab ich ja gar nicht finanzpolitiker so in aller regel keine romantiker also ich glaube wenn uns das gelingen würde das archäologische landesmuseum in dieses gebäude zu bekommen und das land für viele millionen euro dieses gebäude saniert dann werden wir wären wir einen großen schritt weiter weil über die frage wo zeigen wir dann am ende alle unsere kunstschätze da kann man sich auch ein erweiterungsbau oder kloster vorstellen also das sind hier ist die welt ist ja nicht an dem tag zu ende und auch nicht unsere überlegung was was die aufstellung betrifft ich glaube es wird uns aus haushaltsmitteln extrem schwer fallen dieses gebäude dieses gebäude zu sanieren das muss man einfach realistischer weise so sagen und dann ist mir der spatz in der hand doch lieber als die taube auf dem dach also ich finde es muss beides gehen es muss beides möglich sein das war auch in stralsund zu ich kenne noch die diskussionen aus der anfangszeit als es ums ozeaneum das geld nie was und es wurde was es wurde unterstützung eingeworbenen mittel eingebracht wenn man etwas ernsthaft will dann muss man auch dafür einstehen oder muss man sich dafür einsetzen und man muss natürlich auch dann verbündete finden und kräfte mobilisieren und das wünschte ich mir wirklich sehr wir wollen sie nicht vergessen vorträge haben sie eine vision wie sieht die aus für dieses haus nicht mehr was wünschen dürfte wer die vision ziemlich klar also wir haben sie ja vorhin schon gesehen in dem beitrag das wäre natürlich toll weil dann hätten wir den platz für unsere kunstwerke und das gebäude hier wäre erhalten und ich glaube tatsächlich dass wir dann auch eine institution schaffen kann die wirklich auch überregional als magnet funktionieren könnte aber dabei wünschte was sind wir ja hier nicht tatsächlich sondern da müssen wir uns mit der realität auseinander setzen wobei es dann natürlich noch mal verschiedene ebenen gibt zwischen der verwaltung die ja da an manchen stellen noch deutlich gebundene ist tatsächlich in ihrem handeln als es jetzt für so eine politikerin der fall ist für mich ist das natürlich etwas leichter dann zu sagen was ich mir wünsche und was ich haben möchte und was ich erwarte ich glaube tatsächlich dass ich die perspektive für dieses gebäude nur dann noch einmal in die richtung bewegen kann wie sie im museumskonzept vorgeschlagen worden ist wenn wir eine entsprechende bürgerinnen bewegung haben also nur aus dem politischen raum und da bliebe ja immer noch die entscheidung des innenministeriums die man zuallererst ändern müsste oder eine andere auffassung der verwaltung allein tut es nicht sondern man bräuchte man braucht wir brauchen an der stelle dann bürgerliches engagement das muss zu hören sein und zu spielen sein dass die leute sich das wünschen ein solches museum für kunst kultur und stadtgeschichte am standort zu haben und dann ließe sich vielleicht auch mit blick auf den ganz besonderen herbst dieses jahr vielleicht auch bei der cdu auf landesebene noch mal was bewegen das glaube ich schon bei der brauch zu mehr bewegung aus der stadtgesellschaft heraus das ist schon so also das kann dann stadtpolitik vor allem und verwaltung alleine auch nicht lösen das war unsere t unser tv talk zum thema geschichte gegenwart und zukunft des hauses hier in der august bebel straße 1 vielen dank für ihre aufmerksamkeit und ich hoffe dass sie beim nächsten tv talk wieder mit dabei sind dankeschön