Abenteuer Naturschutz: Im Einsatz für Seevögel und Co. | NaturNah | NDR Doku

Untertitel: Norddeutscher Rundfunk 2019 Ein König, wer einen eigenen Park besitzt Dieser hier, am Rande von Hamburg, ist die Basis des Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel Von hier aus starten vor allem viele junge Menschen in die Natur Die Jüngsten folgen begeistert dem Biologen und Naturpädagogen Dr. Veit Hennig * Schafe blöken * Hennig lehrt normalerweise Studenten an der Hamburger Universität Vergangenen Sommer rief der Wissenschaftler, Naturschützer, Pädagoge und Vater die Jugendgruppe wieder ins Leben Dann gehen wir ans Wasser Natur nah und aktiv zu erleben und besser zu verstehen, das will Hennig den Stadtkindern ermöglichen Z.B. die Bäume, in denen die Vögel leben: Das hier ist eine Kaukasische Flügelnuss ‘n bisschen wie ‘ne Esche sieht das aus, die Blätter Aber die Esche hat schmalere Blätter Und nicht diese tollen Früchte Ja, wie eine Flügelnuss Der wird in den Parks gerne genommen Der ist schon gewaltig alt Der wird bestimmt schon an die 100 Jahre alt sein Kaukasische Flügelnuss Der Park wird zum lebendigen Lehrbuch über Baumarten Das ist ein Haselnussgewächs Die Hainbuche ist ‘n Haselnussgewächs Hennig weiß zu jedem Baum eine spannende Geschichte und erklärt, warum Bäume vielfältiger Lebensraum sind Der ist voll mit Buchen Die können wir gleich einmessen, diese Hainbuche Man muss die Bäume über Jahre beobachten Dann hat man die Kontrolle darüber, ob es diesem Waldlebensraum gut geht oder ob man ihn schützen muss Naturschutz bedeutet heute auch immer wieder messen und zählen, damit man die drohenden Verluste bemerkt und nachweisen kann Der Umgang mit dem GPS ist für die Kids nicht so neu und aufregend wie das Aufhängen eines Nistkastens in schwindelnder Höhe Prima. Der erste Kasten hängt Naturschutz ist auch Arbeit Die Jugendlichen sollen lernen, dass es sich lohnt, Zeit und Energie zum Wohl aller zu geben Der Lohn sind unbezahlbare hautnahe Naturerlebnisse Bei Veit ist Anfassen erlaubt Denn durch Anfassen kann man besser begreifen Schaut mal, was ist das für ein Frosch? Er ist braun, hat so ‘ne Augenmaske ‘n Grasfrosch? Das ist ‘n Grasfrosch Und dieses Braune ums Auge herum umfasst das Trommelfell. Ah! Ah ja Dann nach unten hin hat der einen Kehlsack, seine Schallblase Die Grünfrösche haben’s an der Seite und die Braunfrösche haben die unterm Kinn Und die Wasserfrösche, wenn die im Wasser liegen und dann oark rufen Deswegen haben die die Schallblasen an der Seite Der Frosch wird da ausgesetzt, wo er gefunden wurde Respekt vor allem, was lebt Die Zusammenhänge unter Tieren und Pflanzen verstehen Der Naturpädagoge schafft Naturverständnis durch Erleben: Soll ich ihn runterholen? Wir gucken, was drin ist Da ist ‘n Nest drin mit verlassenen Eiern Verlassene Eier, keine Tragödie Ein Stück Natur, das man zu akzeptieren lernt Was könnte das sein? Blaumeise? Blau- oder Sumpfmeise, eins von beiden Die hat die Brut aufgegeben Schreibt mal auf: Sechs kleine Eier, wahrscheinlich Blaumeise Verlassenes Nest mit sechs Eiern Die Jahreszeiten an besonderen Orten zu erleben, ist der Plan der Gruppe Der Sommer geht nun zu Ende Am südlichen Stadtrand, zwischen Nebenarmen der Elbe, liegt das Naturschutzgebiet Die Reit * Krähenrufe * Für die im Herbst aus dem Norden kommenden Vögel ist die Elbe Orientierung und Rastplatz

Darum hat der Nabu hier eine Forschungsstation zur Beobachtung des Vogelzuges Der Trupp Kraniche zieht nur durch Aber im Schilf entdeckt die Gruppe einen anderen ziemlich großen und exotisch aussehenden Vogel: Schaut mal, das ist ‘ne Reiherart, die seit etwa 15 Jahren ganz stark am Zunehmen ist Der kommt ausm Mittelmeerraum, der Silberreiher Nun brütet der auch in Deutschland und kommt überall verstärkt vor Aber die wichtigsten Vögel sind für die Wissenschaftler die Singvögel Pia Reufsteck führt die Gruppe zu den Fangnetzen: Leise geht’s auf Holzplanken durch sumpfiges Gebiet, entlang der feinen Netze, in denen sich die Vögel verfangen sollen Sind die Netze gespannt, werden sie stündlich kontrolliert, damit kein Vogel lange in den Maschen hängen muss Was haben wir denn hier? Das fängt man nicht jeden Tag Weiß jemand von euch, was es ist? Eine Drossel. Und was für eine? Eine Singdrossel? Nein, ihr müsst mal unter die Flügel schauen ‘ne Rotdrossel. Sehr gut Dann stecke ich die ins Säckchen Sie kriegt einen Zettel: Wir sind auf Netz 54 Die Rotdrosseln ziehen im Herbst weit nach Süden Das sind Mittelstreckenzieher Die ziehen nicht bis südlich des Äquators, aber bis nach Afrika schon So, eine Schleife Festziehen und das war’s Gut Jetzt müssen wir noch in den Wald schauen Im Wald hat sich ein Buchfink verfangen Der mausert gerade, da wachsen die Federn neu Der Fang ist Stress für die Vögel Der Erfahrung nach beruhigen sie sich im Beutel Dann pack ich ihn ein Auch der Fink kommt in ein Säckchen Dann können wir zurückgehen Auf dem Rückweg fliegt noch eine Amsel ins Fangnetz Auch sie wird zügig befreit und in den Beutel verfrachtet Okay Zappel, zappel Jetzt einmal rum Dann geht’s flott zurück zur Station und an die Versorgung der Vögel: Die Art, das Alter, das Geschlecht und die körperliche Verfassung werden angeschaut und notiert Diese Informationen fließen in eine Datensammlung internationaler Forschungsstationen Eine Amsel. ‘ne Amsel, genau Und ist es ‘n Männchen oder ‘n Weibchen? Ein Weibchen Genau, und warum? Weil’s braun ist ‘n Männchen wär schwarz Und ‘n junges Männchen hätte ‘nen ganz schwarzen Schwanz Vorsichtig beringt Pia die Amsel Auch wenn es so aussieht: Dem Vogel wird nicht wehgetan Sollte nun jemals woanders wieder gefangen werden, wird über seine Ringnummer klar: Welchen Weg hat er hinter sich und hat sich sein Zustand verändert? Die Wissenschaftler bekommen so Informationen darüber, ob Klimawandel und Insektensterben die Zahl der Vögel beeinflussen ob der Vogel Fett hat Am Fettgewebe unter den Federn kann Pia die Kondition erkennen Die Amsel hat nur ganz wenig Fett, also Fett eins Als Nächstes kommen wir zum Alter Da schauen wir uns den Flügel an Die Federn verraten das Alter: Das ist ‘n altes Weibchen Vier, zwei Am Schluss nehmen wir Maße von der dritten Handschwinge Eins, zwei, drei Die dritte Flügelfeder ist ein Maß für die Größe Es ist 98 Und ganz zum Schluss muss die Amsel kopfüber zum Wiegen in die Röhre Was wieder abenteuerlich aussieht, bewahrt den Vogel vor Schaden Okay Nun ist der Buchfink dran Geübt und mit geschultem Blick versorgt Pia Reufsteck die Vögel, um sie schnell wieder frei zu lassen 90,0 Am Schluss kommt das Gewicht

‘ne Rotdrossel Vielleicht wird die Rotdrossel in Südeuropa auch gefangen Dann verrät der Ring ihre Herkunft Und die Wissenschaftler erkennen, ob sie die weiten Wege gut überstanden hat Stündlich kontrollieren sie die Netze Die Vogelschützerin hat alle Hände voll zu tun und die jungen Naturschützer folgen ihr gern Denn wo sonst sieht man unsere Singvögel aus der Nähe? Rotkehlchen ziehen nicht in den Süden Aber es ist auch gut zu wissen, wie es unseren heimischen Arten geht Dazu zählt auch die Kohlmeise: 76,5 Die Bartmeise zieht nach Südeuropa, während die Blaumeise auch im Winter bei uns bleibt * Kichern * Der Winter naht Ruhige Zeiten für Naturschützer, sollte man meinen Nicht so bei der Jugendgruppe vom Verein Jordsand: * Säge surrt * * Hämmern * Veit Hennig sägt die Bauteile für Nistkästen Die Kinder kleben Schwalbennester auf Brettchen, die an die Hauswand geschraubt werden können Nisthilfen sind Vogelschutz Das Selbstbauen schont die Umwelt und den Geldbeutel und macht vor allem Spaß Dann hier reinsetzen * Surren * Ein altes Insektenhotel wird auch aufgemöbelt * Ruhige Gitarrenklänge * * Verspielte Musik * * Hämmern * Was man selbst repariert und baut, hat einen hohen Wert Eine gute Erfahrung nebenbei * Stimmengewirr * Mitten in die lärmende Maßarbeit ruft plötzlich jemand: “Fledermäuse!” Veit, kannst du mal kommen Zwei Fledermäuse! Nicht anfassen! Oh! Dann sollten wir sie rausbringen Die waren im Winterschlaf Fledermäuse wecken, das geht bei Naturschützern nicht Veit weiß die Lösung: Jetzt schnell rein, dass die nicht wach werden Das kostet die viel Energie Fertig? Okay, jetzt Einfach rein? Leg sie nach hinten hin Einfach hinlegen? Ja, nach hinten Die rühren sich dann selber Sind sie drin? Ja. Sehr gut * Verspielte Gitarrenmusik * * Stimmengewirr * An einem stürmischen Februartag sind sie an den Hoisdorfer Teichen verabredet Eines der über 20 Naturschutzgebiete, die der Verein Jordsand betreut Die Teiche sind Rast- und Brutgebiet für viele Wasservögel Aus der Werkstatt transportieren sie Baumscheren, Sägen und Leitern heran Die Kopfweiden sind zu hoch gewachsen Aber warum? Wir sind in ‘nem Gebiet, wo Wasservögel freie Sicht haben wollen Wenn wir nix wegschneiden, wachsen die zu hoch Dann kommen die Enten nicht mehr Dass wir die Weiden bis auf den Stock, also bis auf den Kopf, hier runterschneiden Also direkt am Baum abschneiden

Die dickeren Äste müssen wir absägen Die mögen nicht, dass man hinter den Bäumen ist Da sehen die nicht, wenn ‘ne Rohrweihe oder ‘n Habicht kommt Auch der Seeadler jagt hier Gänse und Enten, sagt Veit Früher schnitten die Bauern die Kopfweiden jährlich, um daraus Zäune und Körbe zu flechten Das müssen heute die Naturschützer übernehmen Es ist, selbst für Erwachsene, eine harte Arbeit * Ächzen * Sie kämpfen mit den weichen Zweigen, finden heraus, dass man tiefer ansetzen muss, dann geht’s Sie entwickeln ihre eigene Technik: Mach mal so schnapp, schnapp Was zunächst unmöglich schien, wird zur Herausforderung Und wenn man sieht, was man geschafft hat, immer mehr zum Vergnügen Außerdem: Es ist doch ein Abenteuer, in Kopfweiden über dem Wasser herumzuklettern Achtung! Sagst du mir, wenn mir was aufn Kopf fällt? Wo bist du? Hier! Nicht auf meinen Kopf Ah, jetzt! Die Stullen haben noch nie so gut geschmeckt Plötzlich ruft Veit: Seeadler! Wo? Seeadler! Jetzt sind die ganzen Enten in der Luft! Da drüben! Seeadler! Ein Seeadler überm Kopf, das erlebt nicht jeder Wasservögel kriegen Angst Überall Vögel: verwirrend Wo ist denn der? Dahinten * Ruhige Klavierklänge * Jetzt kreist er mit dem Wind Muss er nicht gegen den Wind ankämpfen Toll, ne? Ja Ein unvergesslicher Tag! * Kreischen * Freudenschreie im Sturmwind Hallo! Das starke Gefühl, etwas Schweres und Sinnvolles geschafft zu haben Einen Bärenhunger im Bauch und einen garantierten Kater in den Muskeln Und vor allem: ein Erlebnis, das verbindet Soll ich dir helfen? Ja * Krähen * Endlich Frühling Es ist nicht zu übersehen und zu überhören * Vogelgezwitscher * Fortpflanzung, Blüte, Wachstum, alles Leben keimt aufs Neue Die Vögel besetzen ihre Brutreviere und es ist gut, diese zu kennen, um ihren Lebensraum zu schützen Dabei ist moderne Technik hilfreich Da gibt’s ‘ne App, mit der man das toll eintragen kann Dann brauchen wir nix aufschreiben Für die Bruterfassung stehen dann alle Daten im Internet Diese App heißt Ornitho So, wir wollen einen Vogel eingeben, direkt im Gelände was eingeben Wenn wir auf diesen Knopf drücken, sind wir an der richtigen Stelle Hier sind die Hoisdorfer Teiche Und wenn wir ‘nen Vogel sehen, dann schieben wir den dahin, wo der rote Punkt ist Grad hat ‘n Rotkehlchen gesungen Dann schreiben wir hier unten Rotkehlchen Dann fragt’s, wie viele? ‘s war eins Das ist ein singendes Männchen Es singt in seinem Revier Und speichern Vögel markieren ihr Revier durch Gesang: So wie dieser kleine, laute Kerl: Das wollt ich sagen. Zilpzalp Genau, der heißt Weidenlaubsänger Da können wir Zilpzalp eintragen Hört ihr das? Huit, Huit

Huit Huit Das ist der Stimmfühlungslaut vom Zilpzalp Wenn der singt richtig, sagt er: Bleibt weg aus meinem Revier Stimmfühlungslaut ist: Wo bist du? Er ruft seinen Partner Ein Greifvogel fliegt vorbei Und dann Mäusebussard? Ja, der Mäusebussard ist noch weiter hinten Aber ‘ne Blaumeise singt hinter uns Über den Fahrrädern könnt ihr ‘ne Blaumeise eintragen * Verspielte Musik * Da, hier links, Kohlmeise Da, direkt über uns Der Warnruf des Buchfinks schallt über den See Aber dort herrscht die Aufregung der Balz- und Brutzeit: * Wildes Geschnatter * Hört ihr das Geräusch? * Schellende Entenrufe * Das ist eine Schellente: Wenn die auffliegt, dann macht es wie ein Klingeln, wie eine Schelle Die heißt Schellente Jetzt wackelt sie mitm Kopf, seht ihr? Das ist ‘n Männchen Jetzt kommt noch eine geflogen Die streiten sich Die streiten sich ums Revier Habt ihr das gehört, die Flügel? Drrrrt Deswegen heißt die Schellente * Schellende Rufe * Im Schilfgürtel drücken sich die Graugänse regungslos aufs Nest, um nicht aufzufallen Das Smartphone ist hier nicht verpönt Damit lassen sich durchs Fernrohr Fotos machen, von denen Erwachsene nur träumen Warte, warte Habt ihr tolle Bilder gemacht? Super, und jetzt? Zeig mal Irre! Wie habt ihr denn das hingekriegt? Der Kontrahent scheint vertrieben Was biologisch Paarung heißt, endet bei den Schellenten nun in einem eindrucksvollen Finale: * Verspielte Musik * Neuwerk liegt vor der Elbmündung im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer Der Verein Jordsand kümmert sich hier um den Schutz der Natur Den besonderen Ausflug hat Veit Hennig organisiert, um den Kindern die Vielfalt der Seevögel zu zeigen Ein Stück Hamburg zwar, aber eine völlig andere Welt * Ruhige Akkordeonklänge * Die Insel an der Fahrrinne der Riesenpötte ist ein Vogelparadies Hier rasten im Frühling Tausende Gänse ganz besonderer Arten: Das hier sind “Weißwangengänse”: Die Weißwangengans hat diese weißen Backen und sieht aus wie ‘ne Nonne – daher auch Nonnengans Die Vögel fressen sich voll mit dem Gras der Salzwiesen, um Energie zu tanken für den Weiterflug nach Norden Eine zweite Gänseart macht nach langem Flug auf Neuwerk Station: Jetzt sind die Ringelgänse angekommen Die ganz schwarzen Die Ringelgans ist schwarz und hat nur diesen weißen Ring Ein weißes Hinterteil hat sie auch Aus England, ausm Golf von Biskaya, da sind die den Winter über Dann sind sie hier im Frühjahr auf den Salzwiesen im Vorland und fressen das Gras Dann ziehen sie weiter bis nach Sibirien, Nowaya Semlja Sibirien! Das sind arktische Gänse Während die Nonnengänse, die sind nur hier brütend oder weiter nach Norden Da ist ein Riesentrupp Austernfischer in der Senke! Die Jungvögel sind in Schwärmen unterwegs, während die älteren Austernfischerpaare brüten * Ruhige Mundharmonika- und Gitarrenklänge * * Geschnatter *

Zwischen den Prielen sind sehr selten gewordene Seevögel zu entdecken Nationalpark-Ranger und Naturschützer bewahren das Brutgebiet der Brandseeschwalben vor Störungen Oah! Da sehen wir die Brandseeschwalben Kennt ihr den Abstand zwischen den Nestern? 20 cm manchmal nur Die legen nur ein, zwei Eier mit wenig Raum dazwischen Das sieht aus wie eine weiße Flocke Das sind 700, 800 Paare Die sitzen alle immer mit dem Kopf gegen den Wind Deswegen sieht das aus wie ‘n Fellmuster, wenn alle Brandseeschwalben zusammensitzen Oh, da kommen Säbelschnäbler rein Fünf, sechs Schaut mal, jetzt landen sie vor uns Ein seltener Anblick leider heutzutage, die Säbelschnäbler mit ihren Schnäbeln wie Säbel Da kommt noch einer Noch ‘n Säbelschnäbler! Die Neuwerker Graugansküken sind schon geschlüpft Treffpunkt bei Ebbe am Watt Naturschützerin Imme Flegel will die Kinder zu den Seehundsbänken führen Gut, wollen wir los? Ja Imme lebt auf Neuwerk und betreut das Schutzgebiet Von Seeschwalben erzählt Imme, die um die Welt fliegen Und von Herzmuscheln, die einen Fuß haben, mit dem sie sich eingraben können Unglaublich! Und unglaublich auch der Austernfischer, der die Muschel im Watt aufspürt Das Wattenmeer ist eine Wunderwelt der Natur, Imme hat so viel zu erzählen Aber die Zeit drängt Denn der Weg zu den Seehundbänken ist weit und die nächste Flut naht Links, links, links Hier, ganz weit links. Hast du sie? Veit hat die Seehunde, die sich auf einer Sandbank ausruhen, mit dem starken Spektiv anvisiert: Jetzt, endlich: Seehunde nicht im Zoo, sondern in freier Natur Am Ende eines langen und anstrengenden Tages, voller aufregender Naturerlebnisse Der absolute Höhepunkt Durchs Spektiv zum Greifen nah: Wow! * Stimmengewirr * Oh ja! Oh toll! Wer Natur schützen will, muss manchmal weite Wege gehen und darf Zeit und Mühe nicht scheuen Dafür wird er von der Natur reich belohnt Das ist eine gute Erfahrung für das Leben Copyright Untertitel: NDR 2019