Herzblut fürs Dorf | die nordstory | NDR

Untertitel: Norddeutscher Rundfunk 2018 Endlich! Ihre Idee wird umgesetzt Ja, toll Toll zu sehen, wie das jetzt richtig Form annimmt und in die Dimensionen wächst Ja, schön Phänomenal, das Interesse, auch hier an der Baustelle Wie die Leute kommen, jeder hält mal an, guckt mal Alle freuen sich, sagen: “Hey, ich habe Lust, mitzumachen.” Mitzubauen, mitzuarbeiten Es sind immer noch viele engagierte Leute dabei Es werden mehr als weniger Ein neuer Dorfladen in Mariensee Seit fünf Jahren kreisen ihre Gedanken, leistet sie Vorarbeit Seit fünf Jahren sucht Nadja Bolte Mitstreiter Nee, du hilfst uns bei der Heizung Ja, ja, ja Energie ist ja das Wichtigste Dorfbewohner mit Bauprofis – Hand in Hand Einen Teil der Baukosten haben die Marienseer selbst aufgebracht Sie wollen wieder einen Laden Der letzte schloss vor sieben Jahren Der Weg aus dem Dorf, um sich zu versorgen, ist anstrengend gewesen, kostet Geld, kostet Zeit Muss man organisieren, mit kleinen Kindern braucht man ein Auto Zwar nur acht Kilometer, aber man muss los Darum schaffen wir diesen Ort, wo man sich treffen und versorgen kann Dann wird auch wieder Kommunikation stattfinden Das hält so ein Dorf lebendig Nadja Bolte hat Hilfe Aber als Geschäftsführerin der Baugemeinschaft muss sie alles koordinieren Sie will im Herbst eröffnen Dieses Stressprojekt tut sie sich an nicht für Geld – aus Liebe zum Dorf Weit und breit auch kein Laden Dieses Schicksal teilen auch seine Kunden: Uwe Maas Unterwegs in der Lüneburger Heide Mit Emma, seinem rollenden Dorfladen Meine älteste Kundin ist 98 Sie glauben nicht, wie oft ich in den Arm genommen werde, wenn ich den Leuten die Einkäufe nach oben getragen habe Sie sagen dann: “Danke! Bis nächste Woche Werd uns bloß nicht krank.” Das ist, was einen so Es ist ja so: Wenn man weiß, die Leute warten, dann kann man nicht krank machen beziehungsweise zu Hause bleiben Jedenfalls ich nicht So ist Uwe Maas: In 18 Jahren nur vier Krankheitstage In Sprengel auf dem Königshof kennt er schon die dritte Generation Kundin der ersten Stunde ist Leni Renken Als Uwe Maas sie damals fragte, ob er sie beliefern könne, sagte sie sofort zu Leni Renken hatte keinen Führerschein Guten Tag! Guten Tag, Uwe Na, wie geht dir das? Ruhebedürftig. Joah Aber sonst geht’s dir gut? Geht Bevor Leni Renkens Schwiegertochter bei Uwe einkauft, kauft Uwe bei der Landwirtin des Königshofes Die Kartoffeln vom Königshof verkauft er in seinem Wagen weiter Uwe verkauft auch Eier und Milch vom Hof, sogar selbstgestrickte Socken Regionale Ware geht gut Zwei sind eingedätscht, aber ich hab nicht abgebissen (lacht) Is gut, wenn du das versicherst, glaub ich das mal Welche Bonbons für Oma? Nehmen wir mal die Dann haben wir 66 und dann zehn Kartoffeln 20 46,22, ja Zwei hab ich noch

Heut Abend gehst zum Geburtstag, ne Richtig. Woher weißt du das? Du weißt doch, ein guter Kaufmann hat die Augen und Ohren überall Und 80, ne. Danke schön Nicht nur Einkaufen ist ein Problem auf dem Dorf Auch Kneipen und Gasthöfe haben dichtgemacht Wie der Mühlengasthof in Landesbergen Jürgen Meyer und sein Partner Attila Vestdalen wollen ihn wiederbeleben Jürgen kommt aus dem Dorf, ist zurückgekehrt nach 30 Jahren in Schweden Dann ergab sich das, dass der Mühlegasthof frei geworden ist Attila hat immer darüber gesprochen, dass wir hierher ziehen Wir haben bei Besuchen meiner Eltern uns den Mühlengasthof auf Spaziergängen oft angeschaut Er hat damals schon gesagt, das wäre das Richtige für uns (Schwedisch) Die ganze Umgebung hat mich angesprochen Die alten Fachwerkhäuser, die Mühle, so zentral im Dorf: Da braucht man nicht viel Phantasie Ein Selbstläufer Die Probleme, die es hier immer gab, habe ich nie verstanden Als ich dann erfuhr, dass der Mühlengasthof wieder leersteht, ging es in meinem Kopf richtig los Attila und Jürgen sind mutig, trauen sich etwas Der Mühlengasthof stand oft und lange leer Auch Jürgen sieht eine Perspektive: Er hat Gartenbau studiert, in Schweden Kräuter vermarktet Ein Managerjob, oft im Flugzeug – kaum gemeinsame Zeit In Landesbergen möchten sie zusammenarbeiten Jürgen will Kräuter und Gemüse anbauen für Attilas Küche Wir wissen, was wir können und was wir wollen und was wir selber mögen Ich glaube, viele Menschen mögen das auch Dass es wieder gesellschaftlich, gastlich wirkt Nicht so abgefahrene Läden, wo man reingeht und es wirkt kalt Sondern wir haben für jeden ein bisschen Zeit, dass man ein Pläuschchen hält Das ist das, was man selber auch gerne möchte: Wenn ich in ein Gasthaus komme und man wird direkt angesprochen Man macht untereinander Leute bekannt Das ist ganz wichtig Zum Wohl! (alle) Auf Jürgen und Attila! Prost! Prost! Sehnsucht nach mehr Dorfgemeinschaft, in Landesbergen in Niedersachsen 35 Kilometer entfernt, in Mariensee, ist es ähnlich Nadjas Dorf Sie selbst ist zugezogen, kommt aus dem Lipperland Seit zehn Jahren ihr Dorf: 1000 Einwohner, Kindergarten, Grundschule, Arzt Wenn ich durchs Dorf radel, und das tue ich oft, denke ich mir: Das wär gut, wenn du hier auch zum Einkaufen gehen kannst Auch die Atmosphäre im Ort Für mich ist es eh so, als ginge mein Wohnzimmer im Dorf weiter Das ist schön Weil alle aus der Familie da Spaß dran haben Wir sind auch einer Meinung, wenn’s um Fragen zum Dorfladen geht Das ist gut Da leidet die Familie noch nicht drunter Der Garten leidet Aber er wird’s mir verzeihen Nadja ist noch entspannt, mit den Handwerkern hat sie feste Verträge gemacht Sie arbeiten zwar bis zur Deadline, aber es kann gefeiert werden Hier ist schon Wasser drin Ja, aber es kann ja sein, dass wir Nachschlag brauchen Hallo! Das ist aber schön, es gibt Kuchen! Ein Drittel der Dorfgemeinschaft ist Teil des Ganzen, besitzt Anteilsscheine, finanziert die 480.000 Euro Kosten mit Ach, da ist ja der Kaffee! Dann kann’s ja losgehen * Jubel und Applaus * Heute noch mal alle einschwören, hat sich Dorfladen-Initiatorin Nadja vorgenommen Danke an die Bedenkenträger, an denen wir immer wieder wachsen! Danke an die positiven Rückmeldungen, die uns immer wieder bestärken in unserem Tun! Danke für die geleisteten Arbeitsstunden, noch bevor es auf dieser Baustelle endlich losging!

Wir bauen hier Zukunft Wir schaffen in der Ortsmitte Mariensees was ganz Neues Für alle und für jeden Den Dorfladen Mariensee. Gemeinsam Prost! (alle) Prost! Nadja findet die richtigen Worte, ihre Botschaft kommt an: Euphorie und Tatendrang Dann sehen wir, was die nächsten Schritte sind Wir wollen einen Lieferservice anbieten Gerade mal Richtfest und sie planen nächste Projekte Dorfladen war eins von vielen Dingen Was sind die nächsten Projekte? Das will ich hören. Da können wir nicht so viel verraten Uwes Dorfladen rollt kreuz und quer durch den Heidekreis, hält in 35 Dörfern, fährt 120 Kilometer täglich Er hat 280 Kunden Meine Kunden sind alle treu Ich habe zu Zu 100 Prozent hab ich Stammkundschaft Und in den Jahren bilden sich auch Freundschaften Manche Sachen werden mir erzählt, die würden sie keinem anderen erzählen Da hat sich ein Vertrauensverhältnis eingestellt Hallo, Uwe, da sind Sie ja Ja, hab etwas Verspätung Ich wollte Ihnen grad ‘nen Liebesbrief schreiben Hab ich ja Glück gehabt Ich wollte den Korb hinstellen, Sie wissen ja Bescheid Aber hat ja noch geklappt Und schönes Wetter bringen Sie mit Wie immer Liebesbriefe und Geschenke sind das Eine Diese Frau bewundert ihn Elisabeth Weihrauch, früher die Seele dieses Lebensmittelladens in Marxen Vor fünf Jahren gab sie ihn auf Seitdem hat Marxen keinen Laden mehr Jeden Dienstag macht sich die 83-Jährige auf den Weg zu Uwe Die Zahl kleinerer Lebensmittelläden hat sich zwischen 1990 und 2010 mehr als halbiert Uwe übernimmt jetzt sozusagen ihre Funktion: Grundversorgung und – viel wichtiger – Informationszentrale Hallo, guten Tag Was der fahrende Kaufmann fürs Dorf leistet, kann die Ex-Gemischtwarenhändlerin bestens nachvollziehen Hallo, Hanna! Oh, wer ist denn hier? So, einmal die Kartoffeln? Ja Hier rein Und die gleich hier rein Blomenkohl … Dat is grad für zwei Personen. Dat reckt for uns! 23,46 Seit wir den Laden nicht mehr haben, weiß ich nicht so viel Neues, wie man sonst wusste Ach Gott, ja Aber das ist ja denn auch normal Ich bewundere Uwe, dass das so funktioniert mit ihm Er ist so ein lieber, netter Mensch, aber einfach hat er das bestimmt nicht Ich sage jedem: Geht mal zu Uwe Er hat alles, und was er nicht hat, hat er nächsten Dienstag Aber manche lassen sich nicht bekehren Sie denken, dass sie ewig jung und mobil bleiben Wenn die Zeiten anders werden, ist Uwe vielleicht nicht mehr da Vier Milch … Ja Vier Joghurt. Mit Frucht? Ja Stärkemehl Kartoffelmehl? Ja, Kartoffelmehl Ja. Kaffeefilter, 102 Ja. Und ein Brot mit Körnern Körner habe ich heute nicht Ich hab so was Ja, das nehme ich. Ja? Musst du wieder Butterkuchen backen? Morgen. Ach so Wie viel musst du backen? Mal sehn, drei Partien sind das So, was bekommst du?

Das Mehl hab ich noch vergessen Ja. 24,36 Für eine Kundin bringe ich alle 14 Tage die Mülltonne raus Da kriegen wir uns auch immer büschen in die Wolle Sie will mir immer 5 Euro dafür geben, denn sie hatte einen jungen Mann, der dafür 5 Euro genommen hat Dann meint sie, das krieg ich auch Aber das will ich gar nicht Das ist mir zu blöde dann Entweder man macht so Sachen gerne, oder man lässt es Uwe fährt auch regelmäßig zur Reinigung, Apotheke und zur Schuhreparatur Für seine Kunden, die niemanden sonst fragen mögen * Fröhliche Musik * Ick woll den Spargel abholen, den ick gestern bestellt hab. Ja Landesberger Platt Jürgen hat es nicht verlernt (Plattdeutsch) Einkauf im Dorf beim Bauern: Das Dorf einbinden gehört zum Businessplan der neuen Mühlenwirte Die erste Spargelsaison für Attila Attila, der ungarische Koch, hatte in Malmö/Schweden ein Restaurant – mit italienischer Küche Für den Mühlengasthof hat er sich ein eigenes Konzept überlegt Ich mag die deutsche Küche Grünkohl, Spargel, Ente, all das soll es weiter geben Ich arbeite mit mich da hinein Ich will den Landesbergern, die mich so gut aufnehmen und mir eine Chance geben, aber auch was anderes servieren Meine guten Erfahrungen aus anderen Küchen will ich unbedingt einbringen Mit Neuem und Traditionellem wollen die beiden auch den Saal wiederbeleben Erste Anfragen: Noch mal kieken Shantychor kommt, ne? Gesangverein kommt Shantychor? Ja, genau Kein Problem, das krieget wie geregelt (Dialog auf Schwedisch) Wir haben gesagt, zwei Jahre schauen wir, wie sich das etabliert, ob sich das rechnet Im Moment arbeiten wir von morgens bis abends Also rund um die Uhr so ziemlich Natürlich wollen wir auch mal irgendwann wieder Freizeit haben und uns ein bisschen um unsere privaten Sachen kümmern Aber die zwei Jahre haben wir uns gegeben Ob das was wird? Ich denke schon, es sieht gut aus Aber man weiß es nicht Gedämpfte Erwartungen Kein Wunder – in acht Jahren fingen im Mühlengasthof fünf Wirte an – und hörten wieder auf Sogar ein Swingerclub soll hier betrieben worden sein Die Bürgermeisterin sah alle scheitern, sie hofft auf die Wende Heidrun Kuhlmann schaut oft vorbei Sie unterstützt die neuen Landesberger Heute geht es um das Hochzeitszimmer in der Mühle Hallo, Attila Wie geht es? Danke, gut Ja, immer. Immer Optimist von Haus aus Sonne hab ich auch mitgebracht. Ja Attila und Jürgen wollen das Ambiente der Holländerwindmühle aus dem 19. Jh. nutzen Einen speziellen Hochzeitsempfang anbieten * Fröhliche Popmusik * Das Dach ist drauf, die Fenster sind drin Und Nadja hat einen Dorfladenberater engagiert Dann nehmt ihr die Kühlzellen für Obst und Gemüse, dann habt ihr das Problem mit der Trennung nicht Ihr habt das sowieso nicht, ihr habt unten die Kühlfächer Ihr bekommt doch jeden zweiten Tag Metzger-Ware? Ja Von Beginn an coacht Wolfgang Gröll die Marienseer Hat den Standort analysiert, Finanzierung und Bauplanung begleitet Heute geht es um Ausstattung: stilvoll, aber nicht zu teuer Wo ich einfach nur durchgehen kann … Genau

So wie im Wilden Westen Der Coach des Dorfladennetzwerks berät 18 Läden in Deutschland Er weiß, dass eine Kaffeemaschine für 12.000 Euro schon einen Dorfladen ruiniert hat Gerade bei der Kaffeemaschine, das ist immer ein Problem Ich würde erst leasen. Genau Dann wisst ihr, wo die Reise hingeht, dann gezielt eine kaufen Was ich hoch anerkenne und schätze, ist die Ruhe und Beharrlichkeit, die man nicht sofort sieht Man meint, das ist eine kleine Gruppe, die wurschtelt vor sich hin Aber sie ist straff organisiert und zielorientiert Ohne, dass man große Spannungen bemerkt Diese Mischung funktioniert hervorragend, das genieße ich Es ist eine gute, eingearbeitete Truppe Es kommt auch immer mal einer dazu Der ein oder andere hat auch gemerkt: Mit der Art zu arbeiten komme ich nicht klar Gerade Handwerker muckeln gerne vor sich hin, wie er so will Der stößt hier an seine Grenzen Der ein oder andere hat gesagt: “Nee, da mache ich nicht mehr mit.” “Hier weiß keiner Bescheid!” Dann suche das Gespräch und frage nach: Was ist denn los? Es ist ja niemand gezwungen Man bringt sich freiwillig ein – das ist herzlich willkommen Die kommen auch wieder! Der Berater mahnt, der Innenausbau mit Ehrenamtlichen müsse vorangehen Sonst klappe die Eröffnung im Herbst nicht, gibt er Nadja eindeutig zu verstehen nur die Buchstaben leuchten Noch bevor er seine Kunden trifft, hat Uwe ein Morgenprogramm Und das jeden Tag außer sonntags Seit 4.40 Uhr ist er auf den Beinen 5.30 Uhr in der Teweler Landschlachterei Moin! Bestellungen seiner Stammkunden: grobe Bratwurst, Rouladen, Schinken 6 Uhr auf einem Parkplatz: Übergabe Backwaren Nichtverkaufte Ware geht zurück an den Rotenburger Bäcker die brechen mir auseinander Wenn es geht, weniger Schokolade drauf Am besten gar keine. Ja? Das ist zu warm im Sommer Ist jetzt kühler! Aber nur heute Meinste, das kommt wieder? Gutes Verkaufen! Danke, gleichfalls Hast du heute Schwabenkeulen dabei? Ja, mein ich Für morgen braucht ich eins Backen wir morgen auch Gut, alles klar. Okay * Hahn kräht * * Hundegebell in der Ferne * 6.30 Uhr Zurück auf Uwes Hof in Tewel * Hundegebell * Die Bestellungen müssen einzeln verpackt werden Auf der Tour muss es schnell gehen, er hat wenig Platz Das Kühlregal ist mein Steckenpferd Es ist das meiste, das rausgeht Da ich einmal nur die Woche komme, ist das mit der Wurst schiet, wenn die nur noch zwei Tage hat Ich habe das so gelernt Es muss alles schön Abends gehe ich lang und guck, ob alle Gläser alles mit dem Gesicht nach vorne ist Und im Sommer gehe ich mit dem Handfeger rüber, weil es so staubt Damit das immer schick und schier aussieht 7 Uhr. Uwes Lager: noch mal 15 Bestellungen Alles ohne Computer, alles nur im Kopf Wenn ich mal Stromausfall hab, hab ich kein Problem * Fröhliche Musik * 7.30 Uhr. Startklar!

Heute nicht auf der Baustelle Nadja muss sich ums Sortiment kümmern In der Bäckerei Bundschuh in Stöckendrebber Nur 16 km von Mariensee entfernt Kurze Wege, ein Pluspunkt auf Nadjas Wunschliste Ich meine gehört zu haben, ihr baut das Getreide selber an? Ja, das Getreide kommt von uns Mein Mann ist Landwirt Wir haben einen Bio-Betrieb und bauen Dinkel und Weizen an Die Hauptbackgetreide haben wir im eigenen Anbau und beliefern Dorf- und Hofläden und Bioläden Und wir würden Sie auch gern beliefern Ja, sehr schön, die Nachfrage ist groß Wir haben Umfragen gemacht, was die Leute so kaufen wollen, und da fiel Ihr Betrieb immer wieder Das Dorfladen-Sortiment muss sich abheben vom Supermarktbäcker, hat der Berater betont Das ist locker, aber mit vielen Körnern Ah ja, verschiedene. Ja Mit Mohn, Sonnenblumen- und Kürbiskernen, ganz lecker Es ist ein Dinkelteig mit Roggen und Hafer Bisschen lieblicher Ein wenig Honig ist drin * Verspielte Klaviermusik * Danke schön Oh, noch warm! Ja, das letzte, was wir aus dem Ofen holen Alles vom eigenen Hof – biologisch und regional: Nadjas Traumsortiment * Hupen * Pfingsten. * Hupen * Großer Preis von Landesbergen Das Dorf an der Weser ist Etappenpunkt mit Spargelessen im Mühlengasthof Wir haben genug Spargel Du hast ja die Welt gesehn! Wenn man Landesbergen gesehen hat, hat man die halbe Welt gesehen Natürlich ist das wichtig für uns Das geht über Facebook und die sozialen Medien Es kommt rüber, dass wir etwas machen Hier treffen sich Leute, sei es nun mit alten Autos oder sonstiges Natürlich werden die umsorgt, damit sie nächstes Jahr auch wiederkommen Es wäre schön, wenn es ihnen gefällt * Fröhlich-spannende Streichmusik * 60 Leute auf der Terrasse – und eine Servicekraft hat sich krankgemeldet Hallo Sarah, ich wollte fragen, ob du heute arbeiten kannst Auch das Restaurant ist voll: eine Silberhochzeit und a la carte Draußen: erstes Unbehagen. Es dauert * Klingeln * Drinnen, draußen – alle möchten das Edelgemüse zur selben Zeit * Musik * Unser Mitarbeiterstamm wächst, und da sind Leute dabei, wo man sieht, dass wird in Zukunft gut werden Aber so weit sind wir noch nicht Man muss Ressourcen haben, Personal auch anrufen können Aber es ist Pfingsten, viele haben etwas anderes vor Da ist es nicht leicht, Personal zu bekommen

Danke für das tolle Essen! Bitte Bis zum nächsten Mal. Alles klar Tschüss. (Mädchen) Tschüss! Tschüss! Mega Stress, aber am Ende sind beide zufrieden * Countrymusik * Feiertag – auch für Uwe Zeit, etwas länger zu schlafen Zeit mit der Familie Das Faible für alte Fahrzeuge hat er vererbt an seine vier Kinder Gemeinsam fahren sie auf Oldtimer-Ausstellungen Heute in einen Gasthof Den Trecker, wo ich mit gefahren bin, habe ich schon fast 30 Jahre Den kleinen von Claudia habe ich aus einem Schuppen geholt, der abgerissen werden sollte Den habe ich geschenkt gekriegt, hab den da rausgezogen Seitdem … Farbe hat er gekriegt, sonst wurde nichts dran gemacht Den, den Jan hat, hab ich von einer Oma gekauft Bei Uwes 70- bis 80-Stundenwoche ein seltenes Vergnügen Die Dorfladenfassade ist fertig, innen ist nicht viel passiert Heute wollen sie viel schaffen * Kreissäge * Das müssen wir alles lackieren Da kommt ‘ne andere Farbe dran als da oben Das muss lackiert werden Der Sommer ist schön, wer hat da Lust zum Innenausbau? Nadjas treue Helfer: Pensionäre Ein Bankdirektor, ein Schriftsetzer, ein Kraftfahrer Keine Facharbeiter Außer Frank, gelernter Schlosser, Nadjas Lebenspartner * Kreissäge * Die Hobbyhandwerker haben deshalb Frank zum Chef gewählt Weil Not am Mann ist, verbringt Frank seinen Urlaub auf der Baustelle Über zu kurz abgesägte Balken sieht er mittlerweile hinweg Das sind zwei Meter Genau zwei Meter Wir haben den falschen Strich abgeschnitten Die Initiatorin will es sich nicht anmerken lassen, ist aber nicht zufrieden mit dem Baufortschritt Kurze Pause Nadja ist jetzt fulltime im Dorfladen-Ehrenamt Kurzfristig tritt sie sogar beruflich kürzer Sie hat Angst, dass ihr die Liefertermine entgegenpurzeln Du willst die nächste Sitzung Donnerstag? Ja. Nächste Woche Groß Urlaub war nicht, das habe ich kommen sehen Wir können spontan mal …, aber das ging vor Nicht nur die Baustelle Auch die nächsten Schritte müssen geplant werden Die Personalsuche hat begonnen Der Rest musste sich drum herum drapieren Tragen das alle mit? Ja, das ist eine einmalige Sache Das ist die letzte Phase Wir haben uns vier Jahre für ins Zeug gelegt Erst dafür gekämpft, dass Leute mitmachen, dann, dass Geld kommt Es waren immer Hürden Jetzt ist alles da, wir können Material bestellen, wie wir wollen, und es verbauen Es wird. Stück für Stück. Und Es macht ja auch Spaß Es ist abzusehen In der Finanzierung ist ehrenamtliche Arbeit für 60.000 Euro einkalkuliert Die neuen Mühlenwirte leben im Dorf, oben im Dach bei Jürgens Eltern * Türglocke * Jürgen und Attila gaben in Schweden ein Haus mit Garten auf In Landesbergen wollen sie schauen, wie es sich entwickelt Familie und Freunde unterstützen sie, haben Aufgaben übernommen Wochenenden sind immer ausgebucht

Jürgens Vater haben sie als Küchenhilfe engagiert Wie viel brauchen wir? Drei Eimer Aber so ‘ne kleinen? Nein, große Ob das etwas wird? Ich war skeptisch, muss ich ehrlich sagen So ‘nen Laden, der so ‘nen negativen Ruf hat, wieder in Gang zu kriegen, ist nicht einfach Aber es ist wohl ein Vorteil, dass Jürgen ein Einheimischer ist Wäre ein Fremder reingekommen, wäre es nicht so gelaufen Das ist sicher ein Vorteil Wann muss ich sie fertig haben? Heute Vormittag zwei und heute Abend einen – Abends einen. Ganz voll Das schaffe ich noch Wenn gleich die Gäste kommen. Okay Kannst gleich welche mitnehmen Bis heute Abend. Tschüss! Ganz neue Herausforderungen für den 77-jährigen Landwirt Na, hast du alles klar? Nee, ich muss drei Eimer schälen, haben sie gesagt Das ist ja ‘ne Masse! Auch Jürgens Mutter, eine begnadete Köchin, hat neue Aufgaben, mit 74 ‘ne Mutter wird immer eingebunden Für Attila war es ja auch schwer, die ganze Essmethode in Landesbergen von Hühnersuppe bis Eierstich, das kannte er gar nicht Da wird Mutter gefragt Und Wäsche ist schon das Thema: “Kannst du mal …?” Ich mache es gern, wenn wir’s nicht mehr können, dann müssen sie sehen, dass sie klarkommen Ich habe zu ihr gesagt: Alles, außer Kartoffeln schälen Dann brauchten sie mehr und ich bin mit angefangen Da habe ich mir die Technik ausgeklügelt Nun geht’s wie geschmiert Die Bezahlung: Gratis-Essen im Mühlengasthof * Country-Musik * Auch bei Uwe wäscht eine Hand die andere Moin. Einmal einkaufen Ja, geh schon rein Er tankt, die Tankstellenbesitzerin kauft ein Was die Kunden nicht sehen: Auch hinter Uwe steht seine Familie Und dieses Auto Das gute Stück hat 27 Jahre auf dem Buckel Meist reden wir von ihr, als ob sie zur Familie gehört: Emma. * Lachen * Uwe hat noch ein paar Kunden Die Packliste für morgen hat er seiner Familie geschickt Ja Zwischen 15 und 19 Uhr kehrt er zurück Heute hat er sich beeilt Uwe hat noch einen wichtigen Termin Butterstäbchen Einmal Schokoparty, zwei Topfreiniger Na, fertig mit Packen? Seine Frau Manuela und seine Kinder unterstützen ihn Und das täglich! Manchmal ist das nervig, dass man nachmittags nicht so viel Zeit hat Es gibt auch Tage, wo man mehr Zeit hat Maxi, wie siehst du das? Ich seh’s genauso Es nervt manchmal schon, aber es geht Es ist ja nur ‘ne Stunde Wenn sie keine Zeit und Lust haben und es vorher sagen, müssen sie nicht unbedingt Heute müssen sie, Uwe muss los Der 27 Jahre alte Verkaufswagen hat 600.000 Kilometer runter Ein neues Auto kann Uwe sich nicht leisten: 130.000 Euro

Ein Kunde berichtete ihm von einer Förderung Heute soll er sich vorstellen, sein Geschäftsmodell erklären Wenn was auf mich zukommt, wo ich weiß nicht, was, dann gibt’s immer Bauchweh Was da für Fragen kommen, weiß ich nicht Ich bin den ganzen Tag auf Tour gewesen und konnte nicht abschalten Wir haben das Auto noch gepackt, damit es voll aussieht, und sie sehen, wie ich morgens losfahre Aber besser mit Bauchweh hingehen, als zu sagen: “Denn mal zu.” Sie entscheiden, ob Uwe in einen Wagen investieren kann Es geht um 45.000 Euro: Zuschuss für einen gebrauchten Wagen Dann ist ein entscheidender Faktor die Kühlung der empfindlichen Lebensmittel In einem neuen Fahrzeug hättest du bessere Kühlmöglichkeiten Ja, die Kühlung ist da besser Wir haben alles leergekauft Die Heide-Naturpark-Regionen beraten Im Herbst bekommt Uwe Nachricht Hochzeit im Saal Das ist zu dunkel 97 Gäste * Fröhliche Musik * Dann Abmarsch Das ist der falsche, wir brauchen normalen Grauburgunder So sieht der aus Macht den im Kühlraum auf und guckt nach Alle wissen: Die Braut ist vom Fach, vom Hotelfach! Die Familie aus dem Ort Wir geben uns größte Mühe, hoffen, dass es klappt Im Dorf ist es besonders wichtig Wenn es nicht gut läuft, ist es das Dorfgespräch da Wir hoffen, es klappt Personal ist perfekt, wir haben genug da Sollte keine Probleme geben Auf geht’s! Seid ihr soweit? Ja! Die Braut wünscht den Suppenmarsch Eine Choreografie Alle Terrinen müssen gleichzeitig raus * Fröhliche Marschmusik * Zumindest für Jürgen eine große Veränderung: Vom Kräutermanager zum Mühlenwirt Viel später: Die Küche ist fertig Zeit für einen Drink mit den Freunden, die geholfen haben Das lief doch ganz gut! Ja Mit exklusiven Highlights möchte Nadja Kunden in den Dorfladen locken – auch ein Tipp vom Coach 50 Kilometer entfernt wird sie fündig: Kaffee aus Niedersachsen Die Bohnen sind aus Lateinamerika Hier in Bücken werden die Aromen herausgekitzelt Mhm Hm Kaffee Ganz leicht, etwas Zucker Darf ich den hier? Genau Das ist der Honduras Mhm Ah! Anders Bisschen … Der ist ausgewogener Ja, genau Wir beim Dorfladen versuchen, mit regionalen Produzenten zusammenzuarbeiten und sie in unseren Markt zu holen Aber Kaffee wächst ja hier gar nicht Die Produzentin vom Honduras-Kaffee kennen wir seit 18 Jahren

Ich war da tätig in der landwirtschaftlichen Beratung Dadurch sind enge Beziehungen zur Produktion und Vermarktung entstanden Die Dorfladen-Probleme holen sie zu Hause wieder ein Die Kühlregale haben Lieferschwierigkeiten Es ist dann Nadjas Mann, der sie auffängt – meist mit Humor * Country-Musik * Noch hat Uwe nichts gehört, ob die Förderung fürs Verkaufsauto klappt Er selber glaubt nicht mehr dran Die Kühlung muss durchhalten Moin! Heute ‘n bisschen eher? Bisschen, ja Hallo Eier brauche ich noch. Wie viele? Zehn? Vielen Dank 10,68 Die Anzahlung Ich gehe davon aus, dass ich es wohl nicht kriegen werde So viel Glück hatte ich noch nie Es wäre natürlich nicht schlecht, das will ich nicht sagen Aber wenn es nicht ist, ist es so Das Leben ist nicht immer ein Wunschkonzert * Heitere, flotte Musik * Der ist schön. Ja, diese auch Maritimes Gemüse in den Schweinetrögen Wie viel Gramm musst du hevn? Vor zwölf Jahren gaben Jürgens Eltern den Spargelhof auf Ihr Sohn, der heimgekehrte Gartenbauer, vergrößerte den Bauerngarten wieder Hier, de Rosmarin, den möst ig Wi nemt einfach de Köppe ab Jo? Dann drift de von unnen mehr ut Vorgenommen hatte er sich viel mehr Diesmal habe ich genommen, was Platz braucht: Zucchini, Kürbisse, Tomaten Wenig Arbeit, hochbinden und man pflückt sie ab Kürbisse erntet man im Herbst Im nächsten Jahr kommt alles dazu: von Rucola über Spezialitäten Das ist fest in Planung Die Leute fragen danach, ob das alles aus dem eigenen Garten ist Das meiste schon Aber ich hatte nicht die Zeit, mehr anzupflanzen * Ruhige Musik * 11.000 Euro Jetzt kommen Sachen für 11.000 Euro Das weiß ich schon Haste ‘n Portmonee mit? Es hört nicht auf Wieder so eine Situation, die Nadja noch nie erlebt hat Der Endspurt ist heftig Für alle Das Grundsortiment sollte vor Wochen kommen Jetzt spürt auch Nadja, was sie sich zumutete Sie schläft schlecht Ach herrje! Jetzt wird mir langsam warm Bitte. Danke Wenn was nicht stimmt, müssen Sie anrufen Auch der Kram hier Immer anrufen! Ja, da kenne ich keine Scheu mehr Der Dorfladen sollte schon geöffnet haben Erst kamen die Regale nicht, dann die Kühltheken Es war ein Hin- und Hergeschiebe Schere habe ich in der Tasche Ständig ändert sich etwas, bis spät abends Das zehrt Das Ziel vor Augen zu haben, dass wir hier irgendwann einkaufen und einen Kaffee trinken können, dieses Ziel hatten alle vor Augen Deshalb haben wir an einem Strang gezogen, auch wenn es sehr anstrengend war und untereinander mal schwierig war Es hat auch Reibereien gegeben Die Leute warten drauf Das gibt Energie, dass man es schaffen kann

Es ist schön, dass es jetzt soweit ist! Ein Ehrenamt ohne Ende, davor hatte der Dorfladenberater eindringlich gewarnt Das funktioniert nicht Das hält keiner aus Haha! Leute, der Cappuccino ist fertig! Ist alles fertig, übergibt Nadja das Tagesgeschäft an Kathrin Reimann, die Marktleiterin Sie hat neun Mitarbeiter Die Initiatorin, die alles ins Rollen brachte, kommt bald nur noch zum Einkaufen und Kaffeetrinken Ich dachte, ich würde studieren, eine Doktorarbeit schreiben oder damals in der Bäckerei den Meister machen Das war mir immer alles zu sinnlos Irgendwie ist das mein Meisterstück, keine Ahnung Meine Doktorarbeit – für mich persönlich Mit viel Zeit und Geduld und Energie und Ich würd’s wieder machen Seit einem Jahr in Landesbergen Die neuen Mühlenwirte wollen feiern Ich gratuliere dir! Jürgen, dir auch! Glückwunsch zum Einjährigen, alles Liebe euch beiden Ich freu mich, dass ihr hier seid! Sehr lange war es nicht mehr in Betrieb: das Backhaus Attila will das altdeutsche Handwerk lernen, von Willi Müller, dem ehemaligen Bäcker Zur Feier des Tages soll es Zuckerkuchen geben Heute vor einem Jahr ist der Mühlengasthof zu neuem Leben erweckt worden Das ist schöner als schön! Lieber Jürgen, lieber Attila, ihr müsst näherkommen Weil wir jetzt für euch zum allerersten Mal, bevor wir weitersingen, ein Ständchen singen möchten Also, hört zu, alles Liebe von uns allen, von allen Landesbergern Danke (im Kanon) # Alles Gute Zum Geburtstag Wünschen wir heute euch # Danke Fertig Noch müssen Jürgen und Attila überall sein Morgen, nach der Feier, soll sich was ändern Der selbstgebackene Kuchen! Morgen fängt ein Vollzeitmitarbeiter an, der sie entlasten soll Wir hatten viel zu tun die letzten Tagen Die Zeit rennt uns weg Wir waren heute Morgen nicht so gut vorbereitet Wir sind ‘ne Stunde früher aufgestanden Und dann ging es los Aber wir haben gute Freunde, Nachbarn, die helfen mit Schon toll. Das gefällt uns gut (Ungarisch) Er sagt, es kommen ja nicht nur die Landesberger, auch aus anderen Dörfern, es hat sich rumgesprochen Man trifft immer wieder Leute, die man schon mal gesehen hat Attila traut sich das schon, dass er Leute fragt, ob es geschmeckt hat Ab und an ist das okay für ihn Die neuen Mühlenwirte, die aus Schweden kamen, sind dankbar für den herzlichen Empfang * Telefonklingeln * * Telefonklingeln * Die Show: ihr Geschenk an die Landesberger * Gelächter * * Kichern * * Kichern * * Applaus * Die Tierdompteurin ist eine Bekannte Der Mühlengasthof lebt Morgen fängt der neue Mitarbeiter an

Das sieht alles nach Zukunft aus im Mühlengasthof bei Jürgen und Attila Mit Marzipan Apfelmus? Da vorne. Ach da! Uwe zu unterstützen, ist dem Marxener Bürgermeister wichtig Uwes Angebote stellt er auf die Dorf-Website, macht Geschenke Vier Stück, wunderbar Quittung ist drin Hab ich gesehen, wunderbar Gutscheine statt Präsentkörbe für Geburtstage und Jubiläen Eine schöne Woche. Bis demnächst Bleib gesund. Ich geb mir Mühe Deine Tasche. Ach ja! Sonst kriegst du Ärger, wenn du nichts mitbringst! Tschüss! Uwe hat noch einen Termin Er soll ins Rathaus kommen – sie haben entschieden Entschieden über seine Zukunft Wie wir angefangen sind, haben viele uns ausgelacht: “Das wird sowieso nichts.” Da wir immer nur alte Autos hatten Da war das nicht so einfach, aber ich hatte meinen Bruder Der hat die Autos repariert Wenn ich manchmal den Kram schon hinschmeißen wollte, sagte er immer: “Irgendwie kriegen wir das hin.” Und es ging immer weiter – bis jetzt Es geht um 45.000 Euro, größtenteils EU-Fördergelder Einen gebrauchten Wagen bekäme er für 60.000 Die Differenz müsste er selbst finanzieren Guten Tag Hallo. Hallo Moin Bitte. Danke Es ist soweit Die Förderung ist bewilligt Wir freuen uns. Glückwunsch! Vielen Dank! Habe ich nicht mit gerechnet, ehrlich gesagt Aber es ist super. Ja Es ist ein tolles Projekt für unsere Region Die weniger mobilen Menschen in unseren Dörfern haben die Möglichkeit, in deinem Wagen einzukaufen Und sie finden bei dir auch einen Treffpunkt, der eine soziale Funktion hat Dieses ganze Drumrum mit den Leuten Ohne dem kann ich gar nicht mehr leben Hört sich albern an Aber wenn man jeden Tag am Schnaddeln ist, gelacht wird, und das auf einmal vorbei sein sollte: Mag ich gar nicht drüber nachdenken Leben auf dem Land Idyllisch Ohne Läden und Treffpunkte manchmal einsam Es braucht Menschen mit Herzblut, die es beleben Copyright Untertitel: NDR 2018